Verein zur Förderung des schulischen Stochastikunterrichts e.V.
 

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Jahrgang 8 (1988) Heft 3

 
B. Kröpfl: Unterrichtseinheit 'Fernsehgewohnheiten'
Der Autor stellt die zugrundeliegenden Ideen einer Unterrichtseinheit in Beschreibender Statistik dar. Diese ist zwar für die 6. oder 7. Schulstufe konzipiert, kann aber mit geringfügigen Änderungen für alle Altersstufen angepaßt werden. Typisch für die Konzeption ist ein offener Unterricht, in dem alle Schüler sowohl inhaltlich als auch methodisch so weit wie möglich eigenständig arbeiten.
M. Rouncefield: Kann man auf die (N+1)/2 - Regel beim Schätzen des Medians bei klassierten Daten verzichten?
Sind die Daten klassiert, so muß man die Formel für den Median modifizieren. Eigentlich kann man aber dann auf die Formel verzichten und den Median graphisch bestimmen.
R. E. LeMon: Töne: Eine weitere bildhafte Darstellungsweise in der Stochastik
Der Autor beschreibt, wie man einen Graphik-Equalizer zur Veranschaulichung von statistischen Verteilungen nutzen kann. Das Erlebnis von Bild und Ton ergibt einen Gag für den Unterricht.
J. J. Lageard: Wie kann man mit einem Rechenblatt das Verarbeiten bivariater Daten lehren?
Der Korrelationskoeffizient ändert sich nicht, wenn man die Daten zweier Serien einer linearen Transformation unterwirft. Das kann man anhand von Spreadsheets einfach verfolgen. Man merkt auch, daß gewisse Transformationen die Daten und damit die Berechnungen erheblich vereinfachen.
V. Lindenau: Einfache Simulationsmodelle für Warteschlangen
Der Autor behandelt Warteschlangenprobleme für die Klassen 8 und 9. Die Ankünfte erfolgen dabei gemäß einem Poisson-Prozeß, die Bedienungszeiten sind exponentiell verteilt. Zu gegebener Ankunftsrate und Bedienungsrate gewinnt man durch Simulation Folgen von Ankunftszeiten und Bedienungszeiten, aus denen rekursiv die Wartezeiten berechnet werden. Daraus wird die durchschnittliche Länge der Warteschlange berechnet. Durch Variation der Parameter findet man experimentell den mathematischen Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Länge und den Eingangsparametern.

 

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