Verein zur Förderung des schulischen Stochastikunterrichts e.V.
 

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Jahrgang 29 (2009) Heft 2:

Vorwort

P. Laurie Davies: Einige grundsätzliche Überlegungen zu zwei Abituraufgaben
Der Beitrag untersucht aus mathematischer Sicht zwei Aufgaben der zentralen Abiturprüfung 2008 in Nordrhein-Westfalen, und zwar die Aufgaben für den Leistungskurs Mathematik M LK HT 7 und M LK 7. Es geht einerseits um die unzulässige Vermischung von Modellebene und Beobachtungsebene und andererseits um mathematische Präzision. Die Analyse dieser Aufgaben soll dazu anregen, den dabei aufgeworfenen Problemen im Stochastikunterricht mit großer Sorgfalt zu begegnen und Lehrbuchaufgaben kritisch zu hinterfragen.
Hans Humenberger: Das Zwei-Zettel-Spiel – ein Paradoxon und einige seiner Verwandten
In diesem Beitrag soll das so genannte „Zwei-Zettel-Spiel“ analysiert werden. Gibt es eine Strategie, mit der man bei der Entscheidung zwischen zwei Zahlen (man kennt nur eine der beiden) mit einer Wahrscheinlichkeit > ½ die größere erwischt? Wenn ja, welche? Überraschenderweise gibt es so eine. Es wird versucht dieses Phänomen mit möglichst elementaren Mitteln1 zu beschreiben und zu erklären. Darüber hinaus werden einige „enge Verwandte“ dieses Zwei- Zettel-Spiels vorgestellt und diskutiert.
Martin Epkenhans: Eine kleine Aufgabe zur Förderung des stochastischen und reell-algebraischen Denkens
Anhand einer kleinen leicht verständlichen Problemstellung, deren Lösung und verschiedenen Verallgemeinerungen soll gezeigt werden, wie vernetzt sekundäre stochastische Intuitionen und Kompetenzen in der Bruchrechnung gefördert werden können.
Renate Motzer: Ein kleines Simpson-Paradoxon bei den Ergebnissen von PISA-E
Vergleicht man die Ergebnisse der Leistungen bayerischer und sächsischer Schüler bei PISA-E 2006, so fi ndet man zwar meist nur hauchdünne Unterschiede, aber diese widersprechen sich interessanterweise entsprechend des Simpson- Paradoxons.
Thorsten Mehlich: Polyalphabetische Verschlüsselung und Stochastik
Am Beispiel der Vigenère-Verschlüsselung sollen die Themen relative Häufi gkeiten und Laplace-Verteilungen verdeutlicht werden. Dazu wird als erstes die Vigenère-Verschlüsselung vorgestellt. Anschließend wird der Kasiski-Test beschrieben, um ein Gefühl zu vermitteln, wie relative Häufigkeiten hier eine Rolle spielen. Danach folgt eine genaue stochastische Betrachtung der Verschlüsselung und die Herleitung des Friedman-Koinzidenzindexes.
Jörg Meyer: Rezension
Kurzbesprechung zu Takashagi, Shin: Mathe-Manga Statistik 2009 Vieweg + Teubner
 
Rolf Biehler: Eine Ära geht zu Ende – Geschäftsführer Arnold a Campo verabschiedet
 
Bibliographische Rundschau
 
Heftherausgeber: Elke Wahrmuth; Berlin
e-Mail: warmuth@mathematik.hu-berlin.de

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