Verein zur Förderung des schulischen Stochastikunterrichts e.V.
 

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Jahrgang 28 (2008) Heft 1:

Vorwort
Andreas Eichler: Bericht zur Herbsttagung 2006 des Ak Stochastik
 
Bernd Neubert: Arbeitsgruppe „Daten, Zufall und Wahrscheinlichkeit“ im Arbeitskreis Grundschule der GDM
 
Renate Motzer: Zum Paradoxon der beiden Kinder

Beim Paradoxon der beiden Kinder scheint eine zufällige Information zu einer Wahrscheinlichkeit zu führen, die dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Wenn man das Zustandekommen dieser Information genauer untersucht, kann der Widerspruch aufgelöst werden.

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Stefan Bartz: Baumdiagramme als roter Faden der Schulstochastik
Der folgende Artikel möchte einen Stochastiklehrgang vorstellen, dem das Baumdiagramm als durchgängiges Lösungskonzept zu Grunde liegt. Über diesen gemeinsamen roten Faden können die einzelnen Themengebiete besser zueinander in Beziehung gesetzt und voneinander unterschieden werden. Die Gliederung der Schulstochastik wird klarer und überschaubarer. Die Lösungsverfahren können einheitlicher gestaltet werden. Die Schüler erhalten deutlich mehr Sicherheit beim Lösen stochastischer Probleme. Anhand von 10 Musteraufgaben wird der Lehrgang exemplarisch erläutert.
Jan-Jürgen Menge: Das Mang-Kung-Spiel
Es wird erneut das hier bereits vor 10 Jahren beschriebene Spiel Mang Kung aufgegriffen (Krug 1997). Im Gegensatz zum ursprünglichen Artikel untersuche ich die Möglichkeiten des Spiels für einen Stochastikunterricht in der Sekundarstufe I. Daraus können Impulse für die Sekundarstufe II entstehen.
Ziel dieses Artikels ist es, ein motivierendes Spiel für den Stochastikunterricht aufzubereiten. Ein weiteres Ziel ist es, mit Simulationen umgehen zu lernen. Und drittens bietet das Thema Material für einen Projektunterricht oder die Begabtenförderung.
Insgesamt finden Sie eine spannende Möglichkeit, den Stochastikunterricht handlungsorientiert zu bereichern.
Sebastian Kuntze: WebQuests und Themenstudienarbeit als Lernumgebung mit dem Ziel der Förderung von Statistical Literacy
Statistical Literacy bedeutet ein Stück Lebenstauglichkeit. Wie können Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, Diagramme zu interpretieren, mit Daten zu arbeiten, Komplexität zu reduzieren, Überblicke herzustellen und kritisch wesentliche Informationen herauszuarbeiten? WebQuests und Themenstudienarbeit sind Lernumgebungen, in denen Schülerinnen und Schüler in „dosierter“ Form trainieren können, mit unübersichtlichen Situationen umzugehen. Diskutiert werden in diesem Beitrag daher Unterrichtsmodule, in denen mit diesen Lernumgebungen Statistical Literacy gefördert werden soll. Zur Analyse der in den Lernumgebungen enthaltenen Lerngelegenheiten werden exemplarisch Lernanlässe auf den theoretischen Hintergrund bezogen.
Dieter Wickman: Inferenzstatistik klassisch / bayesianisch - wann was?
Zwei grundverschiedene Wege zur Lösung inferenzstatistischer Probleme stehen zur Verfügung: der sogenannte klassische, der im Signifikanztest konkretisiert ist, und der bayessche mit dem BAYESschen Theorem als seinem ”Herzstück“. Die Schulbuchliteratur hat allein den Signifikanztest zum Gegenstand — was so seine Schwierigkeiten nach sich zieht. Neuere Einführungen in die Mathematik für das Lehramt betrachten auch den bayesschen Weg, allerdings mit dem Tenor, die Wahl des Weges sei letztlich von untergeordneter Bedeutung. Der Verfasser dieses Beitrags sieht die Dinge jedoch anders, was zu der Frage führt, wann was anzuwenden sei.
Der Beitrag ist die ergänzte Fassung eines Vortrags, der auf der Tagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Statistik (DAGStat) im März 2007 in Bielefeld gehalten worden ist.
Friedrich Barth & Rudolf Haller: Eine vergessene Aufgabe DE MÉRÉs
Im Briefwechsel mit FERMAT berichtet PASCAL, dass ihm der CHEVALIER DE MÉRÉ mehrere Aufgaben gestellt habe, von denen dieser auch einige hätte lösen können. In der mathematischen Literatur werden üblicherweise nur die Aufgabe über die gerechte Aufteilung des Einsatzes bei Spielabbruch, also das alte Problem LUCA PACIOLIs von 1494, und DE MÉRÉs Ärger hinsichtlich des Eintretens des Sechserpasches behandelt. Das Problem der Entschädigung bei Verzicht auf einen Wurf, das wir im Folgenden vorstellen, blieb anscheinend bis auf die Wiedergabe bei TODHUNTER (1865, S. 16) unbeachtet.
Gerhard König: Bibliographische Rundschau
 
Heftherausgeber: Hans Kilian; Dortmund
e-Mail: hakilian@t-online.de

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